Wann ein Rebranding überfällig ist

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Strategie

27.06.2025

Wächst dein Unternehmen – aber deine Marke nicht mit? Hier sind die Warnsignale dafür, dass deine Identität dich ausbremst. Plus: Strategien, wann ein sanftes Update reicht und wann nur der radikale Schnitt wirklich Wirkung zeigt.

Wächst dein Unternehmen – aber deine Marke nicht mit? Hier sind die Warnsignale dafür, dass deine Identität dich ausbremst. Plus: Strategien, wann ein sanftes Update reicht und wann nur der radikale Schnitt wirklich Wirkung zeigt.

Valentin Mick

Creative Artist

Markenegger

Valentin Mick

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Markenegger

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Deep dives into design thinking, creative process, and the intersection of business and aesthetics.

Das Instagram-Erwachen

2012 war Instagrams Kameralogo ein Vintage-Schatz. 2016 war es ein Fossil. Der Aufschrei nach dem Redesign war groß – und nach sechs Monaten komplett verpufft. Das Muster wiederholt sich überall: Rebrands sind wie ein notwendiger Zahnarztbesuch. Niemand will hin, aber Abwarten macht es schlimmer.


Die Warnsignale, die jeder ignoriert

Marken kippen nicht über Nacht. Sie modernisieren sich nur einfach nicht selbst – und enden wie Nokia zwischen Smartphones: technisch gut, optisch tot.

1. Du sprichst mit Leuten, die längst nicht mehr zuhören
Wenn dein Branding weiterhin „Berlin-Hipster“ schreit, obwohl du inzwischen Familien im Reihenhaus ansprichst, dann reden Marke und Markt aneinander vorbei.

2. Der Wettbewerb sieht frischer aus – und wirkt sofort kompetenter
Menschen kaufen nicht das bessere Produkt, sondern das modernere Gefühl. Wer alt wirkt, verkauft alt.

3. Fusionen ohne Rebrand erzeugen Monster
Mischmasch-Identitäten sind wie Patchwork-Software: Sie funktionieren irgendwie, aber niemand vertraut ihnen.


Evolution oder Skalpell?

Manchmal reicht Feinschliff – wie Coca-Colas jahrzehntelange Mini-Justierungen, die kaum jemand bemerkte. Und manchmal ist der Name selbst die Bremse, wie bei Dunkin’. Da hilft kein Aufräumen – da braucht es Chirurgie.


Die Kosten des Stillstands

Unternehmen schieben Rebrands vor sich her, als hätten sie Angst vor Farbe. Die Folgen sind real:

  • junge Talente springen ab oder nicht mehr auf

  • Premiumpreise lassen sich nicht mehr durchsetzen

  • Partner denken: „Wenn’s so alt aussieht, ist es wohl auch so alt“

Der schlimmste Verlust: Zeit. Während du diskutierst, definieren andere die Zukunft.


Der Ablauf ohne Schönfärben

  1. Ehrliche Diagnose
Nicht am Logo rumdoktern. Erst prüfen: Wofür steht diese Marke – und passt das überhaupt noch?

  2. Verhaltensdaten statt Bauchgefühl
Menschen lügen in Umfragen. Ihre Klicks nicht.

  3. Mut zur Entscheidung
Rebrands scheitern nicht am Markt. Sie scheitern intern, weil jemand am alten Blau hängt.


Der Launch: der Moment der Wahrheit

Ein Rebrand ist kein Tapetenwechsel. Er ist ein Richtungswechsel.
Wer halbherzig launcht, erzeugt Chaos.
Wer konsequent launcht, zeigt Führung.



„Wir haben monatelang gezögert. Rückblickend hätten wir zwei Jahre früher rebranden müssen. Das Wachstum danach hat gezeigt, wie sehr wir uns selbst gebremst hatten.“
 — erzählte uns kürzlich der CMO eines bekannten FinTech-Unternehmens.


Die Talsohle danach ist normal

Die ersten drei Monate nach einem Rebrand fühlen sich an, als hätte man den Stecker gezogen: Beschwerden, Umstellungskämpfe, leichte KPI-Dellen. Das ist kein Versagen. Das ist Rekonvaleszenz.
Wer durchhält, erntet die Effekte: mehr Relevanz, mehr Vertrauen, mehr Preispower.


Die Entscheidungsfrage

Wenn du überhaupt darüber nachdenkst, ob deine Marke noch passt, dann passt sie meist nicht mehr.
Gute Marken erzeugen Klarheit, keine Zweifel. Die einzige garantiert falsche Entscheidung ist Stillstand. Marken, die sich nicht weiterentwickeln, verschwinden – nicht plötzlich, sondern leise.

Das Instagram-Erwachen

2012 war Instagrams Kameralogo ein Vintage-Schatz. 2016 war es ein Fossil. Der Aufschrei nach dem Redesign war groß – und nach sechs Monaten komplett verpufft. Das Muster wiederholt sich überall: Rebrands sind wie ein notwendiger Zahnarztbesuch. Niemand will hin, aber Abwarten macht es schlimmer.


Die Warnsignale, die jeder ignoriert

Marken kippen nicht über Nacht. Sie modernisieren sich nur einfach nicht selbst – und enden wie Nokia zwischen Smartphones: technisch gut, optisch tot.

1. Du sprichst mit Leuten, die längst nicht mehr zuhören
Wenn dein Branding weiterhin „Berlin-Hipster“ schreit, obwohl du inzwischen Familien im Reihenhaus ansprichst, dann reden Marke und Markt aneinander vorbei.

2. Der Wettbewerb sieht frischer aus – und wirkt sofort kompetenter
Menschen kaufen nicht das bessere Produkt, sondern das modernere Gefühl. Wer alt wirkt, verkauft alt.

3. Fusionen ohne Rebrand erzeugen Monster
Mischmasch-Identitäten sind wie Patchwork-Software: Sie funktionieren irgendwie, aber niemand vertraut ihnen.


Evolution oder Skalpell?

Manchmal reicht Feinschliff – wie Coca-Colas jahrzehntelange Mini-Justierungen, die kaum jemand bemerkte. Und manchmal ist der Name selbst die Bremse, wie bei Dunkin’. Da hilft kein Aufräumen – da braucht es Chirurgie.


Die Kosten des Stillstands

Unternehmen schieben Rebrands vor sich her, als hätten sie Angst vor Farbe. Die Folgen sind real:

  • junge Talente springen ab oder nicht mehr auf

  • Premiumpreise lassen sich nicht mehr durchsetzen

  • Partner denken: „Wenn’s so alt aussieht, ist es wohl auch so alt“

Der schlimmste Verlust: Zeit. Während du diskutierst, definieren andere die Zukunft.


Der Ablauf ohne Schönfärben

  1. Ehrliche Diagnose
Nicht am Logo rumdoktern. Erst prüfen: Wofür steht diese Marke – und passt das überhaupt noch?

  2. Verhaltensdaten statt Bauchgefühl
Menschen lügen in Umfragen. Ihre Klicks nicht.

  3. Mut zur Entscheidung
Rebrands scheitern nicht am Markt. Sie scheitern intern, weil jemand am alten Blau hängt.


Der Launch: der Moment der Wahrheit

Ein Rebrand ist kein Tapetenwechsel. Er ist ein Richtungswechsel.
Wer halbherzig launcht, erzeugt Chaos.
Wer konsequent launcht, zeigt Führung.



„Wir haben monatelang gezögert. Rückblickend hätten wir zwei Jahre früher rebranden müssen. Das Wachstum danach hat gezeigt, wie sehr wir uns selbst gebremst hatten.“
 — erzählte uns kürzlich der CMO eines bekannten FinTech-Unternehmens.


Die Talsohle danach ist normal

Die ersten drei Monate nach einem Rebrand fühlen sich an, als hätte man den Stecker gezogen: Beschwerden, Umstellungskämpfe, leichte KPI-Dellen. Das ist kein Versagen. Das ist Rekonvaleszenz.
Wer durchhält, erntet die Effekte: mehr Relevanz, mehr Vertrauen, mehr Preispower.


Die Entscheidungsfrage

Wenn du überhaupt darüber nachdenkst, ob deine Marke noch passt, dann passt sie meist nicht mehr.
Gute Marken erzeugen Klarheit, keine Zweifel. Die einzige garantiert falsche Entscheidung ist Stillstand. Marken, die sich nicht weiterentwickeln, verschwinden – nicht plötzlich, sondern leise.

Das Instagram-Erwachen

2012 war Instagrams Kameralogo ein Vintage-Schatz. 2016 war es ein Fossil. Der Aufschrei nach dem Redesign war groß – und nach sechs Monaten komplett verpufft. Das Muster wiederholt sich überall: Rebrands sind wie ein notwendiger Zahnarztbesuch. Niemand will hin, aber Abwarten macht es schlimmer.


Die Warnsignale, die jeder ignoriert

Marken kippen nicht über Nacht. Sie modernisieren sich nur einfach nicht selbst – und enden wie Nokia zwischen Smartphones: technisch gut, optisch tot.

1. Du sprichst mit Leuten, die längst nicht mehr zuhören
Wenn dein Branding weiterhin „Berlin-Hipster“ schreit, obwohl du inzwischen Familien im Reihenhaus ansprichst, dann reden Marke und Markt aneinander vorbei.

2. Der Wettbewerb sieht frischer aus – und wirkt sofort kompetenter
Menschen kaufen nicht das bessere Produkt, sondern das modernere Gefühl. Wer alt wirkt, verkauft alt.

3. Fusionen ohne Rebrand erzeugen Monster
Mischmasch-Identitäten sind wie Patchwork-Software: Sie funktionieren irgendwie, aber niemand vertraut ihnen.


Evolution oder Skalpell?

Manchmal reicht Feinschliff – wie Coca-Colas jahrzehntelange Mini-Justierungen, die kaum jemand bemerkte. Und manchmal ist der Name selbst die Bremse, wie bei Dunkin’. Da hilft kein Aufräumen – da braucht es Chirurgie.


Die Kosten des Stillstands

Unternehmen schieben Rebrands vor sich her, als hätten sie Angst vor Farbe. Die Folgen sind real:

  • junge Talente springen ab oder nicht mehr auf

  • Premiumpreise lassen sich nicht mehr durchsetzen

  • Partner denken: „Wenn’s so alt aussieht, ist es wohl auch so alt“

Der schlimmste Verlust: Zeit. Während du diskutierst, definieren andere die Zukunft.


Der Ablauf ohne Schönfärben

  1. Ehrliche Diagnose
Nicht am Logo rumdoktern. Erst prüfen: Wofür steht diese Marke – und passt das überhaupt noch?

  2. Verhaltensdaten statt Bauchgefühl
Menschen lügen in Umfragen. Ihre Klicks nicht.

  3. Mut zur Entscheidung
Rebrands scheitern nicht am Markt. Sie scheitern intern, weil jemand am alten Blau hängt.


Der Launch: der Moment der Wahrheit

Ein Rebrand ist kein Tapetenwechsel. Er ist ein Richtungswechsel.
Wer halbherzig launcht, erzeugt Chaos.
Wer konsequent launcht, zeigt Führung.



„Wir haben monatelang gezögert. Rückblickend hätten wir zwei Jahre früher rebranden müssen. Das Wachstum danach hat gezeigt, wie sehr wir uns selbst gebremst hatten.“
 — erzählte uns kürzlich der CMO eines bekannten FinTech-Unternehmens.


Die Talsohle danach ist normal

Die ersten drei Monate nach einem Rebrand fühlen sich an, als hätte man den Stecker gezogen: Beschwerden, Umstellungskämpfe, leichte KPI-Dellen. Das ist kein Versagen. Das ist Rekonvaleszenz.
Wer durchhält, erntet die Effekte: mehr Relevanz, mehr Vertrauen, mehr Preispower.


Die Entscheidungsfrage

Wenn du überhaupt darüber nachdenkst, ob deine Marke noch passt, dann passt sie meist nicht mehr.
Gute Marken erzeugen Klarheit, keine Zweifel. Die einzige garantiert falsche Entscheidung ist Stillstand. Marken, die sich nicht weiterentwickeln, verschwinden – nicht plötzlich, sondern leise.

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